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Regionaler Anbau – beste Qualität

Der Weg von der Braugerste zum Malz ist lang und beschwerlich: nach vielen Stunden, in denen die Braugerste im Tal der schwarzen Laaber Wind und Wetter trotzen musste, aber auch von unzähligen Sonnenstrahlen gestreichelt wurde, erfolgt nach ausgiebiger Reifung der Körner schließlich die Ernte.

Nur hochwertiges Körnergut findet den Weg in unsere Privatbrauerei, deshalb legen wir größten Wert auf eine gewissenhafte Bestellung und Pflege der Saat auf unseren Ackerflächen.

Nach der sorgfältigen Reinigung der Feldfrüchte werden diese von unserer Hausmälzerei Ireks in Sulzbach-Rosenberg vermälzt: mehrere Wochen reift das Korngut in mildem Quellwasser, um neue Keime auszubilden – Grünmalz genannt. Beim Rösten durch Erhitzen, dem sogenannten Darren, entsteht ein natürlicher Geschmacksträger des Bieres – das Malz. Wir beim Winkler Bräu verzichten bewusst auf die Zugabe künstlicher Aromen – unser von Hand gebrautes Bier ist natürlich und das schmeckt man auch.

Je nach Getreidesorte, Dauer der Keimung sowie Dauer und Temperatur des Darrens ergeben sich unterschiedliche Malzsorten, die das Aroma des Bieres wesentlich beeinflussen: dunkles, vollmundiges Bier wie etwa unser Kupfer Spezial zeichnet sich beispielsweise durch einen höheren Wärmegrad beim Darren aus.

Auch das Maischen bedingt den Gout des Gerstensaftes: die Inhaltsstoffe des Malzes werden in einem Maischbottich unter der Zugabe von Brauwasser unter stetigem Rühren erhitzt. 

An dieser Stelle entscheidet allein unser Braumeister, ob das Bier einen eher herben Geschmack wie bei unseren hellen Bierbesonderheiten oder einen vollaromatischen Charakter wie bei den Kupfer-Bieren ausbilden soll – die Erfahrung des Braumeisters und sein Geschick ist dabei ausschlaggebend, denn das Bierbrauen ist nach wie vor eine Kunst, die ein besonderes Fingerspitzengefühl erfordert.