Würziger Hopfen – die Seele des Bieres
Wir beim Winkler Bräu bemühen uns um die Aufrechterhaltung der traditionellen Braukunst und orientieren uns am jahrhundertealten Reinheitsgebot – die unvergleichliche Aromenvielfalt unserer Biergenüsse wird nicht durch die Beigabe von künstlichen Inhaltsstoffen erzeugt, sondern beruht auf einem Geschmacksträger aus der Natur: dem Hopfen.
Der Hopfen wirkt auf vielerlei Arten auf den Brauprozess ein: die in ihm enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle verleihen unseren Winkler-Bieren einen charakteristischen bitteren Geschmack, erzeugen einen mild-würzigen Duft und entwerfen dadurch ein unverwechselbares facettenreiches Aroma, das seinesgleichen sucht.
Mithilfe der natürlichen Gerbstoffe der Hopfenpflanze können wir gänzlich auf chemische Zusätze verzichten. Die Gerbstoffe wirken sich positiv auf das Braugeschehen aus – die Klärung erfolgt wie von selbst und das Bier wird ohne künstlich zugefügte Konservierungsstoffe länger haltbar. Deshalb gilt: nur der beste Aromahopfen aus Spalt und der Hallertau – dem weltgrößten Hopfenanbaugebiet – darf Geschmacksträger der vorzüglichen Bierbesonderheiten vom Winkler Bräu sein.
Genau wie unsere traditionelle Art, Bier zu brauen, ist auch der Hopfenabau von Handarbeit geprägt: ob das Anlegen der Triebe an den Aufleitdraht, die kontinuierliche Auflockerung des Bodens oder die behutsame Ernte der weiblichen, unbefruchteten Blüten – viele Arbeitsstunden sind nötig, um einen hochwertigen Brauhopfen zu kultivieren. Der Hopfen muss mit größter Sorgfalt gepflegt werden, damit die Ernte zwischen Ende August und Anfang September – wenn der Hopfen den höchsten Brauwert erreicht – opulent ausfällt. Im Herbst werden die Pflanzen per Hand geschnitten, um dem rauen Winter zu trotzen und im Frühling die ersten zarten Knospen der Sonne entgegenrecken zu können.
Hopfen ist ein Geschenk der Natur und trägt als solches dazu bei, unser Bier zu einem besonderen Gaumenschmaus zu machen – ganz natürlich und sogar gesund.

